Das Umweltministerium des Landes Baden-Württemberg feiert in diesem Jahr seinen 20. Gründungstag. Die Umweltministerin, Tanja Gönner, nimmt dies zum Anlass, Baden-Württemberg zu bereisen und Betriebe und Institutionen in drei Regierungskreisen zu besuchen. Am Mittwoch, den 28. März 2007 machte die Ministerin Halt bei der Firma J. Schmalz GmbH, Hersteller von Vakuum- und Handhabungstechnik, in Glatten. Mit von der Partie waren MdL Michael Theurer, Regierungsvizepräsident Eberhard Wurster, Landrat Peter Dombrowsky, Martin Steudinger, Leiter des Amtes für Ordnung, Bau und Umwelt (beide Landratsamt Freudenstadt) sowie Tore-Derek Pfeifer, Bürgermeister der Gemeinde Glatten.
Neben einer kurzen Firmenpräsentation und einem anschließenden Rundgang, wurde über aktuelle Umweltthemen sowie innovative Techniken für eine nachhaltige Entwicklung diskutiert. Tanja Gönner sprach ein Lob an die beiden geschäftsführenden Gesellschafter Dr. Kurt und Wolfgang Schmalz aus, die die Firma zu einem Vorzeigeunternehmen entwickelt haben. Dr. Kurt Schmalz trat vor 23 Jahren mit damals wenigen Mitarbeitenden in das Unternehmen ein und führte dieses zusammen mit seinem Bruder Wolfgang Schmalz und heute über 400 Mitarbeitenden zu einem der weltweit führenden Anbieter von Vakuum-Technologie. „Das ist viel Erfolg für einen überschaubaren Zeitraum“, so Ministerin Gönner. Sie dankte den Herren Schmalz für ihr außerordentliches Engagement, das auf dem Prinzip der Nachhaltigkeit basiert: Ökonomisch erfolgreich und zugleich ökologisch und sozial engagiert.
Wolfgang Schmalz erläuterte die weiteren Investitions- und Bauprojekte, die in den nächsten zwei Jahren geplant sind. Im Bereich Umweltschutz sind dies der Neubau einer Hackschnitzelheizanlage, die Wiederinbetriebnahme der Wasserkraftanlage sowie die Schaffung eines Biotops zum Ausgleich stillgelegter landwirtschaftlich genutzter Flächen und Schaffung neuer Lebensräume für bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Dabei verwies Wolfgang Schmalz auf die positive Streitkultur mit den Behörden und der Gemeinde Glatten, die die Genehmigungen der einzelnen Bauprojekte zeitlich vorangetrieben haben. Der Bürgermeister der Gemeinde Glatten, Tore-Derek Pfeifer, bestätigte die gute Zusammenarbeit und bezeichnete Schmalz als ein Vorzeige-Erfolgsobjekt des ländlichen Raumes. Schmalz trägt – neben den anderen ansässigen Unternehmen – zur bundesweit geringsten Arbeitslosenquote von deutlich unter 4% bei, so Pfeifer.
Und Michael Theurer fügte hinzu: Das Beispiel Schmalz zeigt die praktische Umsetzung einer ökologischen Marktwirtschaft. Dies sollte Ansporn für andere Unternehmen sein.