Die seit vielen Jahren bestehende Lernort-Kooperation zwischen der Eduard-Spranger-Schule in Freudenstadt und den Ausbildungs-Unternehmen des Landkreises Freudenstadt erhält eine neue Dimension: Der Unterricht wurde für einen Tag in das Unternehmen J. Schmalz GmbH mit Sitz in Glatten verlagert. Somit hat die J. Schmalz GmbH, die sich auf die Herstellung von Vakuum-Technik spezialisiert hat und eine außergewöhnlich hohe Ausbildungsquote von 13% unterhält, einen neuen Maßstab für die Ausbildung im dualen System geschaffen. Der Personalleiter der Firma Schmalz, Herr Martin Helbling, hat hierzu gemeinsam mit dem Vertreter der Schule, Herrn OStR Scheffold, ein spezielles Konzept entwickelt, in dessen Rahmen den Schülern die enge Zusammenarbeit beider Institutionen näher gebracht wird. Der Schulunterricht soll von den Jugendlichen als wichtiger Bestandteil der Arbeits- und Ausbildungszeit verstanden werden, in welchen die praktischen Erfahrungen aus dem Ausbildungs-Unternehmen einfließen.
Für die reibungslose Durchführung des Pilotprojektes waren die Auszubildenden der J. Schmalz GmbH zuständig. Zum Auftakt der Veranstaltung wurden die Schüler der Eduard-Spranger Schule von Herrn Martin Helbling begrüßt. Neben einer Firmenpräsentation auf Englisch und einem anschließenden Firmenrundgang, wurden den Azubis kaufmännische Themen, wie die Losgrößenbildung und das Qualitätswesen der Firma Schmalz, näher gebracht. Ebenso fanden reguläre Unterrichtsstunden statt, welche von Mitarbeitenden der J. Schmalz GmbH praxisnah unterstützt wurden. Durch die erfolgreiche Umsetzung des Projektes „Schule im Betrieb“, wird es für folgende Industrieklassen zum Standard werden, einen lehrreichen Schultag in einem ihrer Ausbildungs-Unternehmen zu gestalten.