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Aktuelles & Presse > Presse > Vakuum-Aufspannsysteme
3/Nov/2003
Vakuum-Aufspannsysteme machen produktiver

Modulare Aufspannsysteme für die rationellere

Holzteile-Fertigung bei maximaler Flexibilität


Bildmaterial

Konsolentisch mit dem Vakuum-Aufspannsystem „Innospann“
Bild 1
Das neue Holzbearbeitungszentrum mit Konsolentisch und dem Vakuum-Aufspannsystem "Innospann"


Eine Spannsituation
Bild 2
Eine Spannsituation mit ausgefahrenen Anschlägen und Werkstück gerecht positionierten Spannblöcken, dahinter liegt das entsprechende, rundum zu bearbeitenden Werkstück


Wechseltisch mit Konsolen und dem Vakuum-Aufspannsystem
Bild 3
Der Wechseltisch des "alten" Holzbearbeitungszentrums mit Konsolen und dem Vakuum-Aufspannsystem plus div. Spannblöcken


Eine Werkstück-Spannsituation mit ausgefahrenen Anschlägen
Bild 4
Eine Werkstück-Spannsituation mit ausgefahrenen Anschlägen und entsprechend unter dem Werkstück positionierten Spannblöcken


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Wer sich als Dienstleister für die industrielle Fertigung von speziellen Massivholzprodukten wie Kranzprofilen, Leisten, Blenden, Dekoren und Ziergittern für Möbel-Fronten sowie Türen des Öfteren mit wechselnden Auftrags-Losgrößen zwischen 1 und X konfrontiert sieht, der muss in der Herstellungs-Prozesskette durchgehend auf Effizienz und Wirtschaftlichkeit achten. Der flexiblen und vor allen Dingen höchstmöglichen Leistungs-Ausnutzung der komplexen CNC-Bearbeitungszentren kommt hierbei eine entscheidende Bedeutung zu.

Kein Hersteller kann sich mehr das Produzieren auf Lager leisten, so dass die gesamte Produktion auf die Fertigung ab Losgröße 1 sowie auf die JIT-gesteuerte Auftragsfertigung von Stückzahlen aller Größenordnungen ausgelegt sein muss. Entsprechend hoch sind die Anforderungen an die CNC-Holzbearbeitungsmaschinen und natürlich auch an das Personal bezüglich Leistung sowie Anwendungs- und Nutzungs-Flexibilität. Darüber hinaus gilt es, die Bearbeitungsmaschinen mit geeigneten und vor allem ebenfalls hoch flexiblen Werkstück-Spannsystemen auszurüsten, damit die unproduktiven Nebenzeiten beim Rüsten/Umrüsten die Leistungsfähigkeit der Maschinen nicht über Gebühr beeinträchtigen. Vor solchen Problemen stehen auch immer wieder die für die Produktion verantwortlichen Spezialisten der Firma Reichert Holztechnik GmbH & Co. KG in 72285 Pfalzgrafenweiler, die mit ihren 95 Beschäftigten als einer der größeren Dienstleister für die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb der eingangs erwähnten Massivholz-Produkte für den Küchen- und Badmöbel- sowie den Türen- und Innenausbau anzusehen ist. Dazu der Technische Leiter Helmut Bross: „Wir haben eine anerkannte Kompetenz für die Herstellung von Möbelfronten in hoher Qualität und befassen uns auch mit kleineren bis mittleren Auftragsgrößen. Im Mittelpunkt stehen die fortschrittliche Produkt-Entwicklung, die Zuverlässigkeit als Lieferant und das flexible Eingehen auf die Kundenwünsche“. So weit, so gut, doch die offerierten Leistungen und die Flexibilität stellen die Produktion, in der allein 85 der erwähnten 95 Beschäftigten arbeiten, laut Jochen Nübel, Leitung Betriebstechnik, immer wieder vor große Herausforderungen. Als gelernter Mechanikermeister und als Praktiker weiß er sehr wohl, was Sache ist, wenn die CNC-Holzbearbeitungszentren pro Stunde mehrfach auf andere Werkstücke umgestellt werden müssen.

Maschinen-Leistungen machen nur
einen Teil der Produktivität aus…

Jochen Nübel meinte diesbezüglich: „Für die Produktivität, Flexibilität und Rentabilität wird bei uns immer wieder in die modernste maschinelle Ausrüstung investiert. Gleiches gilt hinsichtlich der unerlässlichen Peripherie in Form von Werkstück-Spanntechnik und Teile-Handling. Aus diesem Grund haben wir unser neues CNC-Holzbearbeitungszentrum gleich mit einem Vakuum-Aufspannsystem ausgerüstet und ein älteres CNC-Bearbeitungszentren nachgerüstet“. Bei den Vakuum-Aufspannsystemen handelt es sich um Komplettlösungen aus der Baureihe „Innospann“ des Vakuum-Spezialisten J. Schmalz GmbH aus 72239 Glatten.

Wie schon angedeutet, wurde das erste BAZ bereits im Jahr 1993 beschafft und später „spanntechnisch“ nachgerüstet. Das zweite BAZ wurde im Jahr 1999 installiert und gleich mit einem Innospann-Vakuumspannystem versehen. Die beiden CNC-BAZ`s sind ein- oder zweischichtig voll im Einsatz und produzieren pro Jahr jeweils rund 95.000 Werkstücke. Auf dem älteren so genannten Doppelplatz-/Doppelspindel-BAZ werden vor allem die Serienteile hergestellt. Auf dem jüngeren sind es dann hauptsächlich Einzelstücke und Kleinserien, wobei hier 53 verschiedene Fries-Profile/Außenprofile sowie alle Längen- und Breiten-Varianten - in Millimeterabstufung - die Teilevielfalt noch weiter nach oben treiben. Entsprechend flexibel und zeitoptimiert schnell müssen sich die Vakuum-Spannvorrichtungen umstellen oder umrüsten lassen, was nach Auskunft von Jochen Nübel mit dem Innospann-System sehr einfach, schnell und betriebssicher von den Maschinen-Bedienern erledigt wird. Die Schwierigkeit liegt darin, dass die Werkstücke immer von der GUT-Seite her gespannt werden müssen und dass für die Bearbeitung eine absolute Ebenheit von unter 0,1 mm gewährleistet sein muss, weil man sonst die Übergänge z. B. zwischen den einzelnen Türelementen sieht.

Gut gespannt ist präzise gefertigt

Folglich ist die Präzision der Bearbeitung immer nur so gut wie die mechanische Genauigkeit des Maschinentischs und weiter gehend der Aufspannkonsolen, Adapterplates, Spannblöcke und Sauger-Cups für den werkstückgerechten Aufbau der Vakuum-Spannsysteme. Jochen Nübel meinte abschließend dazu: „Mit dem standardisierten Vakuum-Spannsystem Innospann von Schmalz haben wir eine sehr genaue, hoch flexible und leicht zu handhabende Basis für die rationelle, effiziente Auftragsfertigung in Losgröße 1. Die schnelle und exakte Umrüstung hilft die Standzeiten und damit die unproduktiven Nebenzeiten auf ein Minimum zu reduzieren, so dass selbst bei mehrmaligem Umrüsten pro Tag produktiv und wirtschaftlich gefertigt werden kann“.




Ansprechpartner für Rückfragen:

J. Schmalz GmbH
Kerstin Löffler
Marketing Services
Aacher Str. 29
72293 Glatten
Telefon: 07443/2403-323
Telefax: 07443/2403-623
 
eMail: kerstin.loeffler@schmalz.de