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Aktuelles & Presse > Presse > Vakuum-Aufspannsysteme
27/Aug/2008
Schmalz Matrixplatte für die Metallbearbeitung

Neues Vakuum-Aufspannsystem zum Spannen von Werkstücken aus Metall oder Kunststoff

Mit der neuen Matrixplatte steigt der Vakuumtechnik-Spezialist J. Schmalz GmbH, 72293 Glatten jetzt auch in die Spanntechnik für die Metallbearbeitung ein. Mit der Erfahrung aus unzähligen installierten Vakuum-Aufspannsystemen und Tausenden von gelieferten Blocksaugern für die industrielle CNC-Holzbearbeitung, sieht sich der Marktführer im Bereich Vakuum-Aufspanntechnik auch für andere Anwendungen bestens gewappnet. Die Matrixplatte ist ein modular konzipiertes Vakuum-Spannsystem zum prozesssicheren Fixieren und Spannen von großflächigen, unterseitig planen Werstücken aus Metall wie z.B. Aluminium, Titan, Edelstahl oder auch Kunststoffen.

 

Vakuum-Aufspannsysteme mit Zusatznutzen

 

Schmalz wäre nicht Schmalz würde sich die neue Vakuum-Aufspanntechnik nicht durch technisch-innovative Highlights von den Produkten der Wettbewerber unterscheiden. So sind die Matrix-Grundplatten absolut präzise (+/- 0,02 mm) aus einem sehr widerstandsfähigen Aluminium-Werkstoff gefertigt und überdies ab Werk mit allen Funktionsflächen und Verbindungs-Schnittstellen versehen. Dazu zählen zusätzliche mechanische Anschläge an den Seiten, die ein Verschieben der aufgespannten Werkstücke verhindern. Die Anschläge können bei Bedarf einfach und schnell demontiert bzw. umgesetzt werden. Des weiteren sind die Schlauchtüllen für den Anschluss der Vakuum-Versorgung bzw. zum Verbinden mehrerer Matrixplatten zu einer größeren Spannfläche vorbereitet und installiert. Darüber hinaus sind optional Spannpratzen zur einfachen Befestigung der Matrixplatte auf dem Maschinentisch erhältlich. Selbstverständlich ist die Matrixplatte in unterschiedlichen Standardabmessungen erhältlich. Somit können - ähnlich einem Baukastensystem - unterschiedliche Aufspannflächen einfachst und kostengünstig realisiert werden.

 

Höhere Reibbeiwerte durch gummierte Reibinseln

 

Der Clou - und damit auch wesentliches Unterscheidungs-Merkmal zu den Produkten der Mitbewerber - ist jedoch darin zu sehen, dass jede Matrixplatte optional mit so genannten Reibinseln ausgerüstet ist, wodurch sich die Reibbeiwerte deutlich erhöhen und auch größere Querkräfte wirkungsvoll aufgenommen werden. Durch diese Entlastung wiederum wirken größere horizontale Haltekräfte direkt auf das gespannte Werkstück, so dass die Teile nicht nur vollflächig komplett verzugsfrei gespannt sind, sondern je nach zu bearbeitendem Werkstoff und Wahl des Fräswerkzeugs (Weichschneider mit positiver Geometrie) auch höhere Vorschübe und Schnittgeschwindigkeiten möglich werden.

 

Robust-flexible Dichtschnüre für mehr Präzision

 

Zum Einlegen der speziellen Dichtschnüre sind die Matrixplatten mit Nuten im Querschnitt 5 x 5 mm versehen und in diesen werden die Dichtschnüre entsprechend der Werkstückkontur verlegt. Die Dichtschnüre gleichen Unebenheiten und Wölbungen an der Spannfläche der Werkstücke selbsttätig aus und sorgen so für eine formschlüssige Spannung. Formschlüssiges Spannen wiederum ist unerlässlich für eine reproduzierbar exakte Bearbeitung, zumal eben diese Formschlüssigkeit den Wirkungsgrad der per Vakuum zu realisierenden Haltekräfte maximal unterstützt. Mit dem neuen Vakuum-Aufspannsystem von Schmalz lassen sich flächige Bauteile und Werkstücke, die mechanisch-pneumatisch-hydraulisch nur sehr schwer oder gar nicht zu spannen sind, wirkungsvoll und positionsgenau fixieren und festhalten.

 

Einfaches Spannen und schnelles (Um-)Rüsten

 

Für noch mehr Genauigkeit beim Spannen kritischer Werkstücke ist es überdies möglich, die auf den Maschinentisch aufgespannte(n) Matrixplatte(n) mit einem Messerkopf zu überfräsen, wodurch Genauigkeiten im 1/1000 mm-Bereich möglich sind. Das Spannen und Entspannen der Werkstücke kann einfach und sicher über einen Fuß- oder Handschalter (verriegelt mit der CNC-Steuerung des Bearbeitungszentrums oder der Fräsmaschine) erfolgen. Außerdem lassen sich eine oder mehrere Matrixplatten sehr einfach und schnell rüsten bzw. umrüsten, womit die Nutzungs- und Anwendungs-Flexibilität der Bearbeitungszentren/Fräsmaschinen nachhaltig erhöht wird.



Matrixplatte
Bild_1
Bild 1 zeigt die neue Schmalz Matrixplatte beim sicheren Aufspannen von Werkstücken aus Metall.


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J. Schmalz GmbH
Simone Göricke
Marketing Services
Aacher Str. 29
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Telefon: 07443/2403-367
Telefax: 07443/2403-9367


eMail: simone.goericke@schmalz.de