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Das Handhaben und Auflegen eines Papiersackes im Ex-Bereich mit 25 kg; nach dem Auflegen auf den Tisch erfolgen das Aufschlitzen und das Entleeren in den mit einer Klappe hermetisch wieder zu verschließenden Trichter
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Der Vakuum-Schlauchheber JUMBOSPRINT plus Sackgreifer aus Edelstahl mit zentriertem Bedienbügel
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Die variablen Grundkomponenten des JUMBO-Baukastensystems
Die Volkskrankheit Diabetes bringt es mit sich, dass in größeren Mengen Insulin benötigt wird. Aus diesem Grund hat die Aventis Pharma Deutschland GmbH im Industriepark Höchst eine neue Produktionsstätte für Insulin-Wirkstoff gebaut. Hinsichtlich der Einhaltung der hohen Anforderungen in der Pharma-Produktion sowie der rationellen betrieblichen Abläufe konnten dabei keinerlei Kompromisse eingegangen werden. Insbesondere betrifft dies den Materialfluss und das Handling der Rohstoffe ab dem Wareneingang und bis hin zum Verpacken der Fertigware. Das alles muss aus hygienischen Gründen in klimatisierten Räumen geschehen und diese wiederum befinden sich teilweise in Ex-Schutz-Zonen. Eine zentrale Funktion kommt hier dem sogenannten Ansatzbereich zu, der sich auf zwei verschiedene Gebäudeebenen erstreckt und sich in den Ansatzbereich „Hilfsstofflösungen“ (im unteren Geschoss…) sowie den Ansatzraum „Feststoffhandling“ (im Obergeschoss…) aufteilt. Während es sich bei den Hilfsstofflösungen vornehmlich um flüssige Rohmaterialien handelt, sind es bei den Feststoffen zumeist in Säcken angelieferte Schüttgüter.
Wie handhabt man Säcke rationell?
Wie schon angedeutet, ergab sich bei der Materialflussplanung der neuen Anlage und somit für den Ansatzbereich die einmalige Gelegenheit, sozusagen „Nägel mit Köpfen“ zu machen und das Nützliche mit dem Angenehmen zu verbinden. Denn während die flüssigen Rohmaterialien über Pumpen in den Ansatzraum gefördert werden, gelangen die festen Rohstoffe in Säcken und auf Paletten mittels Flurförderzeug in den Verarbeitungsbereich und dort zu den trichterförmigen Einfüllstationen. Folgerichtig müssen die 25 kg oder 50 kg schweren Papier- bzw. Plastiksäcke aufgenommen, angehoben, auf den Auflagetisch der Einfüllstation gefördert, dort aufgeschnitten und in den Trichter entleert werden. Anschließend müssen die leeren Hüllen entnommen und entsorgt werden. Damit dies rationell und sorgsam vonstatten geht, entschied man sich bei Aventis Pharma zum Investment in ein komplettes und durchgängig angelegtes Handlingsystem. Als Partner wählte Aventis die Firma J. Schmalz GmbH, aus 72293 Glatten im Schwarzwald, die sich als Vakuumtechnik-Spezialist vor allem beim Handhaben mittels Vakuum weltweit einen Namen gemacht hat. Denn Schmalz liefert nicht nur ein umfassendes Programm an Vakuum-Komponenten und Vakuum-Baugruppen für die Realisierung von vakuumtechnischen Lösungen aller Art. Es werden vielmehr auch komplette und betriebsbereite Vakuum-Handlingsysteme inklusive Kran sowie Serviceleistungen realisiert. Dabei richtet man sich prinzipiell an den Wünschen der Kunden bzw. an deren Materialfluss spezifischen Anforderungen aus. Im Falle Aventis hieß das u. a. das gesamte Handlingsystem, bestehend aus 6 Vakuum-Schlauchheber vom Typ JUMBOSPRINT 65, einschließlich der Einträger-Krananlage komplett in Edelstahl-Ausführung und darüber hinaus Ex-geschützt zu konzipieren.
Mit Vakuum-Schlauchhebern…
Die Vakuum-Schlauchheber JUMBOSPRINT eignen sich für diese Aufgaben ideal, weil sie zum einen die Funktionen „Ansaugen“ sowie „Heben/Senken“ des Transportgutes in sich vereinen. Zum anderen zeichnen sie sich durch eine sehr einfache und ergonomische Handhabung für das optimale und gesundheitsschonende Sack-Handling aus. Ausgerüstet mit universell anwendbaren Sackgreifern und aufgehängt an kompakt bauende Einträger-Krananlagen vom Typ ETK, können sie im jeweiligen Bereich der insgesamt 6 getrennt installierten Einfüllstationen sehr flexibel eingesetzt werden. Die Einträger-Krananlagen erlauben das „freie Verfahren“ in zwei Achsen, mit dem Vakuum-Schlauchheber kann die Aufnahme- oder die Absetzhöhe individuell gewählt werden. Darüber hinaus weisen die Vakuum-Schlauchheber JUMBO in der Ausführung „Sprint“ einen zentrierten Bedienbügel auf, der dem Bediener ein schnelles, positionsgenaues und äußerst angenehmes Sack-Handling erlaubt, egal ob es sich um 25 kg- oder um 50 kg-Säcke handelt. Den sehr hohen Anforderungen der Pharma-Produktion entsprechend, sind sowohl die Einträger-Krananlagen ETK als auch die Vakuum-Schlauchheber JUMBOSPRINT in Edelstahl ausgeführt. Für die leichte Reinigung wurden alle Edelstahlteile glasperlengestrahlt und haben demnach eine entsprechende Oberfläche, an der Verschmutzungen kaum anhaften können.
Egal, ob 25 kg- oder 50 kg- Papier- oder Plastiksäcke…
Insgesamt sind sechs Einfüllstationen vorhanden, die je nach Rohstoff und Bedarf genutzt werden. Ein Bediener bekommt pro Produktionscharge zwischen 20 und 50 Säcke à 25 kg oder 50 kg Gewicht auf Paletten und mittels Hubwagen angeliefert. Mit dem Vakuum-Schlauchheber JUMBOSPRINT nimmt er dann einen Sack auf und verfährt mit diesem per Einträger-Krananlage vom Palettenstapel auf den Aufnahmetisch der Einfüllstation. Dem Absetzen und Positionieren folgt das Aufschlitzen des Sackes und das Entleeren des Inhaltes in den Einfülltrichter. Nach dem Ablegen des leeren Sackes holt der Bediener den nächsten vollen Sack vom Stapel usw.. Dabei muss er sich weder bücken noch irgendwelche Verrenkungen vornehmen. Die Hub- und Senkbewegungen werden über eine speziell entwickelte Ventilklappe vorgenommen, indem die Dichtheit des Systems entweder erhöht wird (Heben) oder Umgebungsluft zugeführt wird (Senken).
Das System „Sack-Handling per Vakuum-Schlauchheber“ hat sich bei Aventis als geeignet erwiesen, zumal auch das bei der Inbetriebnahme kurz geschulte Bedienpersonal eine hohe Akzeptanz zeigt. Die neue Insulin-Fabrik zeichnet sich durch einen hohen Automatisierungsgrad aus. Nicht zuletzt haben auch die Vakuum-Schlauchheber bzw. das ganze Handlingsystem von J. Schmalz GmbH einen Anteil daran, dass hier betriebliche Sicherheit, hohe Effizienz und Humanisierung der Arbeitswelt sowie die Hygiene-Belange der Pharma-Produktion wirtschaftlich auf einen gemeinsamen Nenner gebracht werden konnten.
Ansprechpartner für Rückfragen:
J. Schmalz GmbH
Förder- und Handhabungstechnik Kerstin Löffler Marketing Services Aacher Straße 29