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Maschinen-Beschickung leicht gemacht Vakuum-Hebegerät VacuMaster Light zum Be- und Entladen eines CNC-Bearbeitungszentrums mit Kühlkörpern aus Aluminium.
Die enorme Leistungsfähigkeit moderner Werkzeugmaschinen kann nur dann maximal genutzt werden, wenn auch das Maschinenumfeld stimmt. Hochleistungs-Bearbeitungszentren allein sind nicht zwangsläufig wirtschaftlich, weil erst der schnelle Werkstückwechsel und die weitgehende Reduzierung der unproduktiven Nebenzeiten aus den Maschinenlaufzeiten produktive Fertigungszeiten machen. Doch bei genauerem Hinsehen scheuen immer noch zu viele Anwender das erweiterte Investment in das rationelle Teile-Handling und beschicken die teure Werkzeugmaschine noch umständlich von Hand. Dabei gibt es längst klar kalkulierbare und wirtschaftliche Handling-Lösungen, mit deren Hilfe sich die hohe Investition in eine komplexe Maschine erst rechnet. Ein gutes Beispiel für eine gelungene Systemlösung stellt die Vakuum gestützte Be- und Entladung eines CNC-Bearbeitungszentrums bei der Firma Metalldecor in D-72291 Betzweiler-Wälde dar, die u. a. Aluminium-Kühlkörper fertigt.
Die Werkstücke aus Aluminium wiegen jeweils 60 kg und wurden früher von Hand auf die Maschinen gesetzt. Nach der Bearbeitung mussten die Teile wieder von Hand entnommen und auf Paletten abgelegt werden. Die Produktions-Verantwortlichen erkannten bald das Missverhältnis zwischen hochmoderner Fertigungstechnik und herkömmlichem Werkstück-Handling und suchten nach einer effizienten sowie bezahlbaren Handhabungs-Lösung. Diese fand sich schließlich in Form eines kompletten Vakuum-Handlingsystems, bestehend aus einem Säulenschwenkkran mit 3 m Ausleger und einem Vakuum-Hebegerät vom Typ VacuMaster Light des Vakuum-Spezialisten J. Schmalz GmbH aus D-72293 Glatten. Der Säulenschwenkkran mit dem Vakuum-Hebegerät ist auf einer Stahl-Grundplatte montiert und demnach kann das gesamte Handlingsystem flexibel an verschiedenen Einsatzorten genutzt werden. Als universelles "Herz" des Handlingsystems ist jedoch das Vakuum-Hebegerät VacuMaster Light 100/4 anzusehen, denn mittels diesem gestalten sich die Be- und Entladungsvorgänge nunmehr deutlich einfacher, sicherer und effizienter. Als kleinstes kranbares Vakuum-Hebegerät ist der VacuMaster Light für Traglasten bis 100 kg ausgelegt und mit nahezu jedem Typ Hallenkran zu betreiben. Konzipiert für das horizontale Teilehandling, gestaltet sich dieses sehr einfach, weil sämtliche Bedienvorgänge in unmittelbarer Nähe des ergonomischen Bediengriffs erfolgen. Kompakt und leicht gebaut, lassen sich die jeweiligen Lasten schnell, sicher und exakt bewegen bzw. positionieren. Im vorliegenden Fall werden die erwähnten Aluminium-Kühlkörper auf die Spannvorrichtung des Maschinentischs gesetzt, dort gespannt und anschließend überfräst und bebohrt. Nach der Bearbeitung werden die Teile wieder entnommen und schonend abgelegt. Der Werker muss keine schwere körperliche Arbeit mehr verrichten, er braucht dazu auch keine Hilfsperson mehr, das Be- und Entladen geht sehr viel schneller und materialschonend vonstatten und die Laufzeiten der Maschine sind jetzt tatsächliche Produktions-Laufzeiten.
Wie schon erwähnt, ist das ganze Handlingsystem "mobil" ausgeführt und kann somit auch in anderen Fertigungsbereichen zur Anwendung kommen. Dabei ist es nur von Vorteil, dass die vier Sauger des VacuMaster Light 100/4 inklusive der integrierten Vakuumversorgung sehr einfach, schnell und ohne Werkzeug verstellt bzw. auf die anderen Werkstücke eingerichtet werden können. Mit ein und demselben Vakuum-Handlingsystem können somit wahlweise kleine quadratische Teile ab einem Format von 250 x 250 mm oder schmale, lange Werkstücke ab den Abmessungen 190 x 710 mm gehandhabt werden. Dank der mit nur 310 mm geringen Bauhöhe und des mit nur 15 kg vergleichsweise geringen Gewichts lässt sich der VacuMaster Light 100/4 auch unter erschwerten räumlichen Bedingungen einsetzen. Vorteilhaft sind zudem die einfache Installation und Inbetriebnahme, denn außer dem Einhängen am Kran, dem Ankuppeln der Druckluft-Zufuhr und dem Einstellen der Sauger auf das Werkstück gibt es eigentlich nichts mehr zu tun... .
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