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Vakuum-Handling in Ex-Schutz-Zonen Vakuum-Schlauchheber JUMBO Ex-Schutz 65 handhabt schwere Säcke im Ex-Schutz-Bereich.
Der neue Vakuum-Schlauchheber JUMBO Ex-Schutz des Vakuumtechnik-Spezialisten J. Schmalz GmbH, 72293 Glatten, wurde in kurzer Zeit vom Markt sehr gut aufgenommen und hat sich mittlerweile schon bei verschiedensten Anwendungen bewährt.
Ausgeführt in Edelstahl und mit einem pneumatischen Vakuum-Erzeuger (Mehrstufen-Ejektor vom Typ SEM 300 Ex) ausgerüstet, erfüllt der Vakuum-Schlauchheber JUMBO Ex-Schutz als einziges der am Markt sonst erhältlichen Geräte die am 01.07.2003 in Kraft getretene EG-Richtlinie 94/9/EG (ATEX). Bezogen auf die Anforderungen der Gruppe II (Übertageanlagen) und in so genannte Zonen (0, 1, 2, 20, 21, 22) und Gerätekategorien (1, 2, 3) eingeteilt, wurden die Vakuum-Schlauchheber der Baureihe JUMBO dahingehend ausgerüstet, dass sie ohne Einschränkung dem "Sicherheitsmaß" der Zonen 1 und 2 ("Gas") sowie 21 und 22 ("Staub") in Bezug auf die "Vermeidung wirksamer Zündquellen im Normalbetrieb und bei üblichen Betriebsstörungen" gerecht werden. In solchen Branchen wie Chemie, Farben und Lacke, Pharmazie, Holzverarbeitung, Munitionsherstellung und großen Backbetrieben sind solche Betrachtungen durchaus relevant und an der Tagesordnung, zumal sich dort in vielen Bereichen Staubablagerungen bilden, die zu Staubexplosionen führen können.
Anforderungsgerechte Ausrüstung Folgerichtig wurden die Materialien für die Vakuum-Schlauchheber JUMBO Ex-Schutz entsprechend ausgewählt und gezielt für den Ex-Schutz-Einsatz aufbereitet: Es gibt keine elektrischen Komponenten. Die Geräte sind weitgehend aus Edelstahl gefertigt, teilweise mit antistatischer Beschichtung. Die mechanischen Bauteile und Baugruppen sowie die Kunststoff- und Gummiteile sind ebenfalls in antistatischer bzw. leitfähiger Ausführung gefertigt. Die Aluminiumteile sind beschichtet. Somit bedeutet der Ex-Schutz-Aufbau eine Erhöhung der Prozesssicherheit beim Handhaben von Säcken in Schüttgutanlagen, beim Befördern von Gebinden in der Farben- und Lackherstellung, beim Plattenhandling in der Holzverarbeitung oder beim Handhaben von Behältern in der Chemie- und Munitions-Produktion.
Praxisgerechte Lösung Von der Zulassung für den Ex-Bereich und überhaupt den Vorteilen des Handlings mittels Vakuum-Schlauchhebern ließ sich auch die Firma Weilburger Coatings GmbH aus 35781 Weilburg überzeugen. Weilburger Coatings stellt u. a. industrielle Beschichtungsstoffe her und diese werden in einer Mischzentrale aus verschiedenen Grundstoffen produziert. Die Grundstoffe kommen in 25 kg-Säcken zur Anlieferung und wurden früher manuell ab Palette zu einem Mischer transportiert. Aus der körperlich sehr schweren Arbeit resultierten zum einen rasche Ermüdungs-Erscheinungen des betroffenen Personals und andererseits ergaben sich häufig auch gesundheitliche Probleme. Aus diesem Grund machte man sich auf die Suche nach einem geeigneten Hilfsgerät und wurde schließlich beim Vakuum-Spezialisten J. Schmalz GmbH fündig. Der Vakuum-Schlauchheber JUMBO Ex-Schutz 65 wurde auf Eignung geprüft und erwies sich als ideal für diesen Einsatz. Als Ex-Schutz-Gerät in Edelstahl ausgeführt und mit einer ebenfalls in Edelstahl realisierten Einschienen-Kranbahn kombiniert, ist nun das schnelle, zielgenaue und sichere Handling der 25 kg-Säcke ab Palette und hin zum Mischer gewährleistet.
Universeller Einsatz Wie erwähnt, enthalten die Säcke Grundstoffe zur Herstellung von Beschichtungspulvern. Die Säcke können aus Papier oder Kunststofffolie sein, was aber den Universal-Sauggreifer überhaupt nicht "stört". Der Werker nimmt mit dem Vakuum-Schlauchheber die Säcke von einer Palette auf und führt die Grundstoffe dann zwei verschiedenen Mischern zu. Über die Einschienen-Kranbahn sind jetzt beide Mischer individuell sowie schnell und damit stressfrei zu bedienen. Außerdem gestattet die Leichtgängigkeit des Fördersystems die schnelle und exakte Positionierung des jeweiligen Sacks über der Einfüllöffnung. Neben der deutlichen Steigerung der Durchsatzleistung macht sich vor allem die Humanisierung der Arbeit bezahlt, denn die Mitarbeiter klagen nun nicht mehr über Rückenschmerzen und gehen erheblich motivierter ans Werk. Was Wunder, dass der Kunde mit dem Vakuum-Schlauchheber sehr zufrieden ist, zumal er sich auch durch einen völlig störungsfreien Betrieb quasi unersetzlich gemacht hat und ihn niemand mehr missen will... .
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