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Vom sorgsamen Umgang mit edlen Hölzern... Spannen und Transportieren hochwertiger und Oberflächen-empfindlicher Möbelteile.
Optik und Haptik sind die beiden (Sinnes-)Elemente, die einem beim Betrachten und Betasten hochwertiger Möbel oder Innenausbau-Elemente das Gefühl für den hohen Wert vermitteln sollen. Bis es jedoch soweit kommt, treten zunächst diverse Handwerker in Aktion und stellen aus rohen Hölzern besagte hochwertige Möbel und Inneneinrichtungen her. So auch beim wohl nur in Insiderkreisen bekannten Unternehmen Lufthansa Technik AG, Hamburg, das sich u. a. in einem Bereich mit der exklusiven bis luxuriösen Ausstattung von Flugzeugen beschäftigt. Was sich zunächst nach bestem traditionellen Handwerk anhört, ist in der Praxis ein Mix aus Handwerk und High-Tech, denn die Flugzeug-Ausstattung ist trotz aller Luxus-Features doch auch von Sicherheits- und Gewichtsfragen bestimmt, weshalb hier mehr und mehr leichte und feuerfeste Sandwichbauteile mit feinsten Furnieren belegt werden. Die Bearbeitung solcher Teile erfordert neben hohem handwerklichem Können viel Gefühl für den schonenden Umgang mit den teuren Hölzern. Wirkungsvolle Unterstützung erhalten die Schreiner und Möbelbauer vom Vakuum-Spezialisten J. Schmalz GmbH aus 72293 Glatten, in Form von Vakuum-Arbeitstischen des Typs PVT sowie von Lacktrockenwagen der Baureihe LWZ.
Furnierte Werkstücke schonend
Mit über 30 Vakuum-Arbeitstischen werden in den Lufthansa-Werkstätten Platten und Teile für Inneneinrichtungen und Möbel schonend gespannt und somit fixiert, um sie an den Kanten und an einer Oberfläche rundum bearbeiten zu können. Das Spannen mit Vakuum bietet hier den großen Vorteil, dass die mit Furnier belegten Sandwichplatten weder an der Oberfläche gequetscht noch an ihrer Wabenstruktur beschädigt werden. Das Spannen mittels großflächiger Vakuumsauger bietet den Vorteil, dass die Werkstücke an 5 Seiten frei zugänglich sind und dort alle relevanten Arbeiten wie Schleifen, Bohren, Kantenleimen, Beschlagmontage und Finish durchgeführt werden können. Die hier eingesetzten Vakuum-Arbeitstische PVT-2 sind mit 2 Saugplatten der Größe 100 x 300 mm, mit Tastventilen zur Aktivierung des Vakuums sowie mit einer Höhenverstellung ausgestattet. Die Haupttraverse lässt sich um 180° schwenken, wobei durch 45°-Schritte die ideale Arbeitsstellung gefunden werden kann. Jeder Vakuum-Arbeitstisch besitzt einen eigenen Ejektor für die Vakuum-Versorgung sowie ein Fußventil zum Spannen bzw. Lösen der Werkstücke. Die Vakuum-Arbeitstische PVT von Schmalz halten die Werkstücke in jedem (Bearbeitungs-)Fall fest, die Haltekraft bei 60% Vakuum beträgt rund 90 kg. Je nach Beschaffenheit der Werkstücke lassen sich die Saugplatten verschieben und drehen, so dass die optimale Fixierung der Werkstücke gewährleistet ist.
... und auch Lagern sowie Transportieren...
Um die teilweise oder fertigt bearbeiteten Innenausbau- und Möbelteile auch sorgsam vom einen zum nächsten Arbeitsplatz transportieren zu können, setzt man bei der Lufthansa Technik AG so genannte Lacktrockenwagen von Schmalz ein, die sich u. a. durch solche Leistungsmerkmale wie doppelseitige Beladung, hohe Tragkraft bis zu 300 kg, stufenlos verstellbaren Auflagenabstand, teleskopierbare Etagenstäbe, einzeln steckbare und damit in der Etagenhöhe zu variierende Etagenstäbe, präzise Führung der Etagenstäbe für ebene Werkstück-Auflage sowie eine hohe Kippsicherheit auszeichnen. Diese Aufbau- und Nutzungs-Flexibilität nutzt Lufthansa zum Zwischenlagern und Transportieren von Platten sowie unterschiedlich hohen Bauelementen, womit die "Materialfluss-Kette" der Fertigung hochwertiger Innenausbau- und Möbelteile quasi lückenlos geschlossen ist.
Das Arbeiten mit den Vakuum-Arbeitstischen und Lacktrockenwagen funktioniert so gut, dass die Lufthansa Technik AG sowohl herkömmliche Transportwagen als auch die konventionellen Werkbänke nach und nach ersetzt hat. Außerdem nutzen die Lufthansa-Techniker das Vakuum-Know how von Schmalz auch dahingehend, dass sie für umfangreiche Schleifarbeiten selbst einen "Schleiftisch" kreiert haben, der natürlich mit Vakuum-Komponenten der J. Schmalz GmbH ausgerüstet ist. Der Clou des Schleiftisches ist darin zu sehen, dass die nicht unkritischen Schleifstäube über eine im Tischgestell installierte Absauganlage sofort aus dem Arbeitsbereich entfernt und in eine Filteranlage entsorgt werden. Auch hier erlaubt das sichere Fixieren der Werkstücke die rationelle Rundum-Bearbeitung.
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