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Topaktuelle Infos rund um die Vakuumtechnik.
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30/Oct/2006
CNC-Holzbearbeitungszentren produktiver machen...

Vakuum-gestütztes Be- und Entladen von CNC-Zentren sorgt für mehr Produktivität und entlastet die Bediener
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Das neue CNC-Holzbearbeitungszentrum ist da. Es läuft gut und produziert wie geplant – und trotzdem will sich die errechnete Wirtschaftlichkeit nicht so richtig einstellen. Das könnte durchaus daran liegen, dass die vorhandenen Leistungen der Maschine noch gar nicht richtig abgefordert werden, die Amortisations- und Betriebskosten aber so oder so anfallen. Wohl wissend, dass Maschinen-Laufzeiten noch lange nicht „produktive“ Laufzeiten sind, müssen deshalb sämtliche unproduktive Nebenzeiten reduziert oder - wenn möglich - eliminiert werden.
Dafür gibt es eine ganze Reihe von Ansätzen. Ein ganz wichtiger Punkt sind Rüstzeiten, denn vielfach werden die hoch modernen CNC-Holzbearbeitungszentren nicht mit adäquaten Werkstück-Spannsystemen ausgerüstet und des öfteren erfolgt das Be- und Entladen der Werkstücke manuell. In beiden Fällen existiert enormes Rationalisierungs-Potenzial, das es zu nutzen gilt. So hat zum Beispiel die Firma Moser GmbH, 77716 Haslach, ein holzverarbeitendes Unternehmen, das sich mit Fensterbau, Innenausbau und Corian-Technik befasst, vor einiger Zeit ein CNC-Holzbearbeitungszentrum für die Kanten-, Ausfräs- und Bohrbearbeitung angeschafft, dieses aber zunächst manuell beschickt.
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Bild 1
zeigt komplette Jumbo-Baukastensystem bestehend aus Vakuum-Schlauchheber, Krananlage sowie Vakuum-Gebläse.
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Vom 2-Mann-Handling zur „One-man-show“
Da die Werkstücke aber Abmessungen bis 4.000 x 1.500 x 22 mm (Länge x Breite x Dicke) und Gewichte bis über 100 kg haben, konnte die Beladung der Maschine bzw. das Ablegen der fertigen Teile nur mit Hilfe von 2 Männern erfolgen. Dass während der Be- und Entladevorgänge nicht produziert werden kann, und dass der 2. Mann quasi auf Abruf verfügbar sein und die eigene Arbeit immer wieder unterbrechen musste, war der Geschäftsleitung der Moser GmbH schon bald ein Dorn im Auge.
Deshalb machte man sich auf die Suche nach einem geeigneten und für den flexiblen Einsatz nutzbaren Handlinggerät zum Be- und Entladen des CNC-Zentrums. In diesem Zusammenhang kam der Kontakt zum Vakuum-Hebetechnik-Spezialisten J. Schmalz GmbH, 72293 Glatten zustande und dessen Systemberater konnten nach eingehender Analyse des Bedarfs eine überzeugende Lösung vorstellen. Dabei galt es zu berücksichtigen, dass künftig alle Platten ab einer bestimmten Größe und eines bestimmten Gewichts mittels eines Hebegeräts von nur einer Person, nämlich dem Maschinenbediener, gehandhabt werden sollen. Für Kleinteile beließ man es beim manuellen Handling. Da die Platten wie erwähnt bis zu 4.000 x 1.500 x 22 mm groß und dick sein können und bis zu 110 kg wiegen, und weil außerdem Platten mit unterschiedlichen Oberflächen (beschichtete oder furnierte Spanplatten, Möbelteile, Corian-Arbeitsplatten, etc.) schonend zu bewegen waren, fiel die Entscheidung zugunsten eines Vakuum-Schlauchhebers JumboErgo 110 für Traglasten bis 110 kg.
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Bild 2
zeigt den Vakuum-Schlauchheber JumboErgo 110 bei der ergonomischen und positionsgenauen Beladung einer CNC-Bearbeitungsmaschine.
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Handling-Flexibilität für Holz- und Corian- Platten von klein bis 4.000 x 1.000 x 22 mm
Das Platten-Handlingsystem mit dem Vakuum-Schlauchheber JumboErgo besteht aus einem Säulenschwenkkran, einem 4-fach-Greifersystem, einem Vakuum-Gebläse sowie einem Staubfilter. Die Schwenkkrananlage ist für Traglasten bis max. 140 kg ausgelegt, hat mit 5.000 mm einen vergleichsweise langen Ausleger und außerdem einen Schwenkbereich bis 270°. Somit können sowohl die großen Platten frei gehandhabt werden als auch schwerere kleine Platten beispielsweise am Rand des Maschinentischs ablegt bzw. von dort wieder aufgenommen werden. Dementsprechend wurde das 4-fach-Greifsystem so ausgelegt, das es schnell und einfach auf das Platten-Spektrum ab ca. 1.000 x 1.000 mm Größe bis auf die erwähnte Maximalgröße zu verstellen ist. Dafür lassen sich die 4 einzelnen Saugplatten in zwei Richtungen stufenlos verschieben, also optimal an das jeweilige Werkstückformat anpassen. Eine zusätzliche Belüftungseinheit sorgt dafür, dass sich der Greifer von den beschichteten Platten schnell und sicher ablösen lässt.
Nach Auskunft der Firma Moser GmbH hat sich das Investment in das Vakuum-Handhabungssystem sehr schnell bewährt und amortisiert. Die CNC-Maschine hat jetzt kaum mehr Stillstandzeiten, die Bedienung und Beschickung wird von ein und derselben Person vorgenommen, das schnelle und sichere Teilehandling geht ohne Werkstück-Beschädigungen vonstatten und alle Holz- und Corian-Werkstücke lassen sich mit ein- und demselben Vakuum-Schlauchheber handhaben.
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