Miniaturisierung und Funktionsintegration - das sind die beiden Schlüssel für den einfachen Aufbau von Vakuum-Handling- und -Greifersystemen in Produktion und Distribution. Dank der Mechatronik sind Handling- und Robotersysteme heute schneller und leistungsfähiger denn je. Die besagte Mechatronik erlaubt die weitergehende Miniaturisierung und diese hat signifikante Gewichtseinsparungen zur Folge, die wiederum für mehr Dynamik und schnellere Ablaufzyklen sorgen. Damit die deutlich beschleunigten Prozesse beim Handhaben aber auch prozesssicher vonstatten gehen, bedarf es entsprechender Überwachungs- und Steuerungs- Einrichtungen, die in das gesamte System integriert werden müssen. Um nun den damit verbundenen Konstruktions-, Beschaffungs-, Installations- und Verdrahtungsaufwand nicht ausufern zu lassen, nutzt man vermehrt Feldbussysteme, die heute als Kommunikations-Netzwerke die Steuerung und je nach Typ auch die Stromversorgung der industriellen Automatisierungstechnik übernehmen. Doch dies ist nur die eine Seite der Medaille, denn Feldbussysteme gestatten vor allem das Anschließen aller Geräte an nur eine Leitung und reduzieren so den Verdrahtungsaufwand erheblich. Ohne Feldbus müssen alle Geräte einzeln, nämlich direkt und mit einem entsprechend hohen Verdrahtungsaufwand, an die zentrale Steuerung angeschlossen werden.
Um nun die Konstruktion, den Aufbau und die Montage von Vakuum-Handlingsystemen weiter zu vereinfachen, hat der Vakuumtechnik-Spezialist J. Schmalz GmbH, 72293 Glatten, die Funktionalität seiner Kompaktejektoren vom Typ X-Pump (SXP/SXMP) um Versionen mit Anschluss für Feldbussysteme erweitert. Grundsätzlich gibt es nun zwei Möglichkeiten, die Kompaktejektoren X-Pump an Feldbussysteme anzuschließen, nämlich wahlweise über so genannte I/O-Boxen oder als Direktanschluss mit dem DeviceNet-Protokoll. Der Anschluss über I/O-Boxen ist für alle gängigen Feldbussysteme verfügbar. Außerdem gibt es für die meisten Anschlussvarianten entsprechende Anschlusskabel. Die Belegung ist abhängig vom Typ der I/O-Box und von der Anzahl der verwendeten Ein- und Ausgänge des Kompaktejektors X-Pump. Bei der DeviceNet-Version für den Direktanschluss sind alle relevanten Funktionalitäten bereits in die Systemelektronik der X-Pump integriert, so dass separate I/O-Module und die entsprechenden Kabelverbindungen gänzlich entfallen. Somit wird der Konstruktions-, Beschaffungs-, Installations- und Verdrahtungsaufwand nochmals reduziert. Für die gebotene Sicherheit bezüglich Funktionalität, Adaption und Anwendungen steht im Fall der X-Pump mit DeviceNet-Direktanschluss die offizielle und gelistete Mitgliedschaft der J. Schmalz GmbH in der ODVA™, der in der Industrie anerkannten Schutzorganisation für DeviceNet-Anwendungen.