Es gibt Produkte und Materialien, bei denen die hunderttausendfach und in allen Industriebereichen bestens bewährten Vakuum-Sauggreifer und Vakuum-Greifsysteme leider versagen, da sie mit Vakuum nicht gegriffen werden können. Dazu gehören poröse Werkstoffe, wie etwa Schaumstoffe, Isolier- und Dämmmatten, Filtermatten, Textilien, Vliesstoffe, Teppiche oder Metallschäume. Die neuen und innovativen Nadelgreifer von J. Schmalz GmbH aus 72293 Glatten bieten nun eine einfache und prozesssichere Lösung zur Handhabung dieser Produkte.
Das Prinzip ist schnell erklärt: Je nach Bauform und Ausführung des Nadelgreifers befinden sich in einem Gehäuse diverse längsbewegliche Nadeln. Bei den einfacheren Bauformen werden die Nadeln per Druckluft/Pneumatikzylinder ausgefahren und über Federkraft wieder eingefahren. Die etwas aufwändigeren Nadelgreifer werden 2-fach über Druckluft angesteuert – zum Ein- und Ausfahren der Nadeln.
Die Nadeln sind in Schräglage eingebaut und dringen nach dem Absetzen des Greifers auf dem zu handhabenden Produkt in das Material ein. Durch das schräge Einstechen ergibt sich ein fester Griff, so dass die Produkte dann aufgenommen, transportiert und wieder präzise abgesetzt werden können.
Je nach zu handhabendem Produkt gibt es die Nadelgreifer in unterschiedlichen Bauformen, mit verschiedenen Wirkprinzipien und angepassten Nadeldurchmessern zwischen 0,8 und 2,0 mm sowie mit fixem oder optional einstellbarem Nadelhub. Die Nadelgreifer haben zwischen 4 und 24 Nadeln, bauen kompakt und sind leichtgewichtig, so dass die Dynamik des jeweiligen Handlingsystems oder Roboters nicht beeinflusst wird. Zum einfachen Anflanschen an die Anschlusskonstruktion gibt es spezielle Adapterplatten, womit der Konstrukteur bzw. der Monteur oder Anwender eine montagefertige Greifereinheit geliefert bekommen.
Die Nadelgreifer der Baureihe SGN... runden das Lieferprogramm an Greifersystemen aus dem Hause Schmalz perfekt ab.